Im Hinblick auf den Beginn von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Georgien und dem Rat für Zusammenarbeit der Golfstaaten (GCC) fanden Konsultationen statt, die von Genadi Arveladze, dem stellvertretenden Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, sowie Abdulraza Aljuraidi, dem Leiter der Generaldirektion für Freihandelsabkommen des GCC, geleitet wurden.
Laut dem stellvertretenden Minister besteht Georgiens Interesse, schnell in die Phase von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit dem Rat für Zusammenarbeit der Golfstaaten überzugehen. „Die Länder, die zum GCC gehören, sind für uns bedeutende Handels- und Wirtschaftspartner, und der Abschluss eines Freihandelsabkommens wird diese Beziehungen weiter festigen. Dies wird auch dazu beitragen, das Exportpotenzial Georgiens zu erhöhen und auf diesen Märkten sowohl in Bezug auf Produkte als auch auf Dienstleistungen zu diversifizieren“, sagte Genadi Arveladze.
Der stellvertretende Minister betonte, dass die Konsultationen zwischen den Parteien intensiv fortgesetzt werden, was durch die in den letzten zwei Wochen in Tiflis und Riad stattgefundenen Treffen bestätigt wird. „Diese Umstände geben uns Hoffnung, dass der GCC-Rat in naher Zukunft in der Lage sein wird, den entsprechenden Bericht zu erstellen und diesen im ersten Quartal 2026 dem Ministerrat der Organisation vorzulegen, auf dessen Basis eine Entscheidung über den Beginn möglicher Verhandlungen über das Freihandelsabkommen getroffen wird“, bemerkte Genadi Arveladze.
Bei dem Treffen wurden auch Themen wie der Dienstleistungshandel, Investitionen sowie der allgemeine und institutionelle Teil der Vereinbarung angesprochen.
Die Parteien einigten sich darauf, dass das nächste Treffen, in dessen Rahmen die Fragen des Warenhandels und damit verbundener Themen erörtert werden, am 24. Dezember dieses Jahres stattfinden wird.
An dem Treffen nahmen außerdem der Botschafter Georgiens in Saudi-Arabien, Nikoloz Revazishvili, sowie Vertreter der Ministerien für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, für Auswärtige Angelegenheiten und für Justiz teil.