Erstmals in der Geschichte der Unabhängigkeit des Landes beginnt eine umfassende Modernisierung der georgischen Eisenbahn

Erstmals in der Geschichte der Unabhängigkeit des Landes beginnt eine umfassende Modernisierung der georgischen Eisenbahn

Die georgische Eisenbahn tritt in eine neue Entwicklungsphase ein, in der Effizienz, Qualität der Verwaltung und Ergebnisse Priorität haben. Bei der Präsentation des Unternehmens ‚Historische Erneuerung‘, an der der Premierminister des Landes teilnahm, fasste der Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung die finanziellen Kennzahlen der georgischen Eisenbahn zusammen und sprach über aktuelle und geplante Projekte.

In der Präsentation wurde hervorgehoben, dass eine langfristige Entwicklungsstrategie für das Unternehmen ausgearbeitet wurde, die auf drei Schlüsselaspekten basiert: der Entwicklung der Infrastruktur, der Stärkung des Gütertransports und der Modernisierung der Personenverkehrsrichtung. Jeder Bereich wird durch detaillierte Aktionspläne unterstützt und vereint infrastrukturelle und operationale Entwicklungen in einem einheitlichen System, das die Basis für die Steigerung der Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und finanziellen Nachhaltigkeit des Unternehmens schafft.

Wie der Minister sagte, überstieg die Gesamtoptimierung der georgischen Eisenbahn in den letzten zwölf Monaten 230 Millionen Lari, während der Nettogewinn des Unternehmens um bis zu 30% gestiegen ist.

Was die Marge des operativen Gewinns betrifft, stieg diese von 25% auf 36%. Durch die durchgeführten Maßnahmen erhöhte sich die Beförderungskapazität der Hauptbahnlinie um 30%, während die Zeit für die Querung des Landes um 20% verkürzt wurde.

„Wir beginnen mit der historischen Erneuerung der georgischen Eisenbahn – einem Prozess, der das Unternehmen grundlegend transformieren wird. Wir beginnen mit der umfassenden Erneuerung des Wagen- und Lokomotivparks. Der Kauf von 50 neuen Lokomotiven und 1500 Wagen ist vorgesehen, wobei mehr als 1 Milliarde Lari in diesem Bereich investiert wird. Dies wird es uns ermöglichen, die Zeit für die Querung des Landes von 24 auf 12 Stunden zu reduzieren und gleichzeitig die Beförderungskapazität des Landes zu verdoppeln“, bemerkte Mariam Kvirikashvili.

Laut dem Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung entwickelt sich neben dem Gütertransport auch der Personenverkehr aktiv weiter. Das Unternehmen plant den Erwerb neuer Personenzüge, was der georgischen Eisenbahn die Möglichkeit geben wird, die Passagierströme zu verdoppeln und den Transport schneller, komfortabler und nach modernen Standards entsprechend zu gestalten.

Bereits im August 2026 wird die vollständige Rehabilitation der Hauptbahnlinien Tiflis-Batumi und Tiflis-Achalzi abgeschlossen sein, was sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr erheblich verbessern wird. In der Folge wird sich die Fahrzeit in Richtung Achalzi halbieren, während sie in Richtung Batumi um bis zu 4 Stunden reduziert werden kann. In diesem Kontext ist die Rehabilitation der historischen Bahnlinie Borjomi-Bakuriani, die im Winter 2027 abgeschlossen sein wird, von großer Bedeutung. So werden die Bürger Georgiens und Touristen erneut die Möglichkeit haben, die einzigartige Erfahrung der „Kukushka“ zu genießen.

„Die Eisenbahn ist Teil eines umfassenderen, integrierten Systems, und dieser Verkehrsfluss benötigt ein starkes maritimes Tor. Daher ist das Projekt des Tiefseehafens Anaklia eine logische Fortsetzung und das abschließende Element. Der Staat baut bereits maritime Infrastruktur, und in naher Zukunft wird mit dem Bau der Verbindungstraße zum Hafen und der 18 Kilometer langen Eisenbahnlinie begonnen“, betonte der Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung.

Bei einem Treffen im Hotel „Paragraph“ wurde festgestellt, dass die in den letzten Jahren stattgefundenen Ereignisse die Fragilität traditioneller Routen und die Notwendigkeit neuer, zuverlässiger Korridore aufgezeigt haben, was dem Mittelkorridor eine besondere Bedeutung verleiht. Es wurde betont, dass das gesteigerte Interesse an Georgien eine logische Folge ist und das Land bereit ist, die Verantwortung als Garant für Stabilität und Qualität zu übernehmen. Durch die aktive internationale Zusammenarbeit mit Aserbaidschan, den Ländern Zentralasiens und China formt sich der Mittelkorridor bereits als reale und wettbewerbsfähige Alternative im globalen Handel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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