Erster Verhandlungsrunde über das Freihandelsabkommen zwischen Georgien und Serbien in Belgrad

Erster Verhandlungsrunde über das Freihandelsabkommen zwischen Georgien und Serbien in Belgrad

Die erste Verhandlungsrunde über das Freihandelsabkommen (FTA) zwischen der Regierung Georgiens und der Republik Serbien fand in Belgrad, Serbien statt. Die georgische Delegation wurde von dem stellvertretenden Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Genadi Arveladze, geleitet, während die serbische Delegation von der stellvertretenden Ministerin für Innen- und Außenwirtschaft, Olivera Jočić, angeführt wurde.

In der Sitzung betonten die Parteien die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Georgien und Serbien sowie die Bedeutung einer weiteren Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Genadi Arveladze, stellvertretender Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, bewertete, dass die Delegationen bereits in der ersten Verhandlungsrunde wesentliche Fortschritte erzielt haben. „Wir erwarten, dass die Verhandlungen mit der serbischen Seite im laufenden Jahr im dritten Quartal erfolgreich abgeschlossen werden. Das Freihandelsabkommen wird das Wachstum des bilateralen Handels und der Investitionen fördern, neue Möglichkeiten für Unternehmen schaffen und die wirtschaftliche Partnerschaft stärken. Gleichzeitig wird der georgischen Wirtschaft ein Markt mit einem Volumen von 6,6 Millionen eröffnet, auf dem die Möglichkeit besteht, Produkte im Rahmen des Freihandelsregimes einzuführen, mit lokalen Unternehmen zusammenzuarbeiten und Investitionen anzuziehen, was letztendlich positive Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben wird“, bemerkte Genadi Arveladze.

Im Rahmen der Verhandlungen wurden die wesentlichen Aspekte des Abkommens erörtert, darunter: Handel mit Waren, Handel mit Dienstleistungen, Ursprungsregeln, Zollverfahren und Handelsvereinfachung, technische Handelsbarrieren (TBT), digitaler Handel, Telekommunikationsdienstleistungen, geistige Eigentumsrechte, handelsrechtliche Schutzmaßnahmen, Mechanismen zur Streitbeilegung sowie rechtliche und institutionelle Fragen.

Die Parteien bestätigten ihre Bereitschaft, die Verhandlungen in einem konstruktiven, effizienten und ergebnisorientierten Modus zu führen. Es wurde festgestellt, dass Georgien über bedeutende Erfahrungen in der erfolgreichen und zeitnahen Durchführung von Verhandlungen über Freihandelsabkommen verfügt, was positive Erwartungen gegenüber dem laufenden Prozess mit Serbien schafft.

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