Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariami Kvrivischwili, traf sich mit dem regionalen Direktor für Infrastruktur von Europa und Zentralasien der Weltbank, Charles Cormier, und dem regionalen Direktor für den Südkaukasus, Roland Price. Die Parteien diskutierten Fragen der Zusammenarbeit, darunter laufende und zukünftige gemeinsame Projekte.
Bei dem Treffen wurde über mehrere wichtige Themen gesprochen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit im Transportsektor gelegt wurde. Dazu gehört unter anderem die Förderung der Entwicklung des Mittel-Korridors, die Digitalisierung von Transportkorridoren sowie wichtige Reformen, die mit direkter Unterstützung der Weltbank durchgeführt werden.
Die Teilnehmer der Sitzung erörterten die Investitionen, die in die Transportinfrastruktur Georgiens getätigt werden sollen, wobei besonderes Augenmerk auf das Projekt des Tiefwasserhafens in Anaklia gerichtet wurde. Die georgische Seite teilte den Vertretern der Weltbank Informationen über den Stand des Projekts, die zu tätigenden Investitionen und die angestrebten Ergebnisse der Hafenentwicklung mit, die eine Erhöhung der jährlichen Gesamtkapazität der georgischen Häfen um mindestens 600.000 Container umfasst. Außerdem sprachen die Parteien über den Bau der Eisenbahn und der Straßenverbindung zum Hafen von Anaklia.
Ein weiteres wichtiges Thema, das die Teilnehmer der Sitzung auch ansprachen, war der Stand des Projekts des Unterseekabels im Schwarzen Meer. Die georgische Seite hob die aktiven Arbeiten und die erzielten Fortschritte im Rahmen des Projekts hervor, einschließlich der Unterstützung durch die Weltbank, und diskutierte anfallende Details zur Durchführung von Untersuchungen des Meeresbodens im Schwarzen Meer sowie die Perspektiven für die Entwicklung der Zusammenarbeit mit der rumänischen Seite im Rahmen bilateraler Interessen.
An dem Treffen nahmen auch die stellvertretenden Minister der Wirtschaft und nachhaltigen Entwicklung teil: Tamar Ioseliani, Inga Pkhakadze und Vakhtang Tsintsadze, sowie Vertreter der Weltbank aus den Programmen für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, Transport und multimodale Logistik.