Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariam Kvrivishvili, traf sich mit dem Leiter der Mission des Internationalen Währungsfonds, Alejandro Hajdenberg.
Bei dem Treffen erörterten die Parteien die wirtschaftlichen Parameter Georgiens, die Hauptrichtung der wirtschaftlichen Politik der Regierung, große Infrastrukturprojekte sowie die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Georgien und dem Währungsfonds.
Die makroökonomischen Merkmale Georgiens wurden positiv bewertet. Es wurde festgestellt, dass die georgische Wirtschaft in den Jahren 2021-2024 eine signifikante Stabilität aufwies, mit einem Wirtschaftswachstum von 9,7 Prozent im Jahr 2024 und 7,6 Prozent in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025. Außerdem wurde betont, dass sowohl die Arbeitslosenquote als auch die Beschäftigung im Jahr 2024 erheblich verbessert wurden und dieser Trend auch im Jahr 2025 anhielt.
Besonderes Augenmerk wurde auf die gezielten strukturellen Reformen gelegt, die die georgische Regierung in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt hat. Es wurde auf die bedeutenden Fortschritte bei der Effizienzsteigerung staatlicher Unternehmen hingewiesen, insbesondere wurde durch die Optimierung in staatlichen Unternehmen eine jährliche Einsparung von 700 Millionen Lari erreicht.
Besondere Aufmerksamkeit galt den getroffenen Entscheidungen zur Stärkung der Bereiche Verkehr und Logistik sowie Energie. Highlight waren die umfangreichen Infrastrukturprojekte, darunter der Tiefwasserhafen Anaklia, das Modernisierungsprojekt der Eisenbahn, der neue Flughafen Tiflis und weitere. Das Treffen bewertete positiv die Aufnahme des Projekts des Unterwasserkabels im Schwarzen Meer in die von der Europäischen Kommission veröffentlichte Liste der Projekte mit beiderseitigem Interesse.
An dem Treffen nahmen auch die stellvertretenden Minister Inga Pkhaladze und Vakhtang Tsintsadze teil.