Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariam Kwriwischwili, traf sich in London im Rahmen der Versammlung der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) mit dem Minister für maritime Angelegenheiten Griechenlands, Vasilis Kikilias.
An dem Treffen nahm auch die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Tamar Ioseliani, teil. Die beiden Seiten hoben die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit im maritimen Bereich zwischen Georgien und Griechenland hervor.
„Griechenland ist unser wichtiger und gleichzeitig verlässlicher Partner im maritimen Bereich. Wir arbeiten seit Jahren aktiv zusammen, unter anderem im Bereich der Beschäftigung hochqualifizierter Fachkräfte auf Schiffen im Besitz griechischer Reeder. Es ist jedoch zu betonen, dass es noch ein größeres Potenzial für die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen gibt. Heute haben wir mit meinem Kollegen vereinbart, dass wir in dieser Hinsicht aktiv arbeiten werden“, sagte Mariam Kwriwischwili.
Es ist erwähnenswert, dass seit dem 10. April 1997 das Abkommen „Zwischen der Regierung von Georgien und der Regierung der Republik Griechenland über den Handelsschiffsverkehr“ in Kraft ist. Am 5. Mai 2014 wurde ein bilaterales Memorandum über die Anerkennung der Befähigungszertifikate von Seeleuten zwischen den beiden Ländern unterzeichnet, was die Beschäftigung georgischer Seeleute auf unter griechischer Flagge fahrenden Schiffen fördert. Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung dankte der griechischen Seite für die hervorgehobene Aufmerksamkeit gegenüber der Beschäftigung und sozialen Absicherung georgischer Seeleute.
Während des Treffens zwischen Mariam Kwriwischwili und Vasilis Kikilias wurde auch über die Zusammenarbeit der Regierungsdelegationen Georgiens und Griechenlands im Rahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) zu verschiedenen wichtigen Themen gesprochen. Es wurde bemerkenswert, dass Georgien im Bereich der Schifffahrt 100 % der mit dem Assoziierungsabkommen übernommenen EU-Vorgaben implementiert hat.