Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Mariami Kwirikwischwili, traf sich mit dem Minister für Energie der Republik Aserbaidschan, Farwis Schahbazow. Schahbazow weilt mit seiner Delegation im Rahmen der Ministerkonferenz über „grüne Energie-Kabel“, die in Georgien stattfindet, zu einem Arbeitsbesuch in Tiflis. Die beiden Seiten sprachen über die vorrangigen Bereiche der energetischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und erörterten wichtige Aspekte des Flaggschiffprojekts eines Energiesteckers, der das Elektrizitätsnetz des Südkaukasus mit dem europäischen Netz verbindet. Die Minister hoben erneut die strategische Bedeutung des Projekts hervor, das die Entwicklung des Sektors für erneuerbare Energien fördern und die Transit- sowie bilateralen Handelsmöglichkeiten zwischen der Europäischen Union und der Region Südkaukasus erhöhen wird.
Bei dem Treffen wurde betont, dass die beiden befreundeten Länder aktiv ihre Partnerschaft im Bereich der Energiesicherheit, der regionalen Integration und der nachhaltigen Entwicklungsziele fortsetzen.
Das Gespräch betraf auch die Entwicklung der elektrischen Infrastruktur und der Wasserressourcen zwischen den beiden Ländern sowie die weitere Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Öl und Gas. Es wurde angemerkt, dass die energetischen Kapazitäten Georgiens eine Ausweitung der Zusammenarbeit sowohl bei der Umsetzung von Wasserkraftprojekten als auch im Bereich von Solar-, Wind- und anderen unkonventionellen erneuerbaren Energien ermöglichen. Der georgische Seite zufolge führt die Regierung Georgiens bedeutende Programme durch, um ein attraktives Umfeld für Investoren im Energiesektor zu schaffen.
An dem Treffen im Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung nahmen neben Mariami Kwirikwischwili auch die stellvertretenden Minister Inga Pchala und Genadi Arveladze sowie der Leiter der Abteilung für Energiestrategie und Investitionsprojekte Alexander Sokhadze, der Generaldirektor des georgischen staatlichen Elektrizitätssystems Vano Zardiashvili und der Generaldirektor von ESCO Tornike Qazarashvili teil.