Zweiter Tiefenbagger Al-Idrisi im Hafen von Anaklia angekommen

Zweiter Tiefenbagger Al-Idrisi im Hafen von Anaklia

Im Hafen von Anaklia werden die Arbeiten zur Vertiefung des Meeresbodens aktiv fortgesetzt – der zweite Tiefenbagger, Al-Idrisi, ist in die zukünftige maritime Bucht des Hafens eingetroffen.

Bereits abgeschlossen ist die Vertiefung des Meeresbodens über einen etwa 1 Kilometer langen Abschnitt an der Basis des Wellenbrechers, und die vertiefenden Arbeiten für die Bucht (Zufahrts- und Wendekanal) haben begonnen, die gemeinsam von den Tiefenbaggern Al-Idrisi und Tristao Da Cunha der belgischen Firma Jan De Nul Gruppe durchgeführt werden.

Derzeit wird an der Landseite der erste Abschnitt des Wellenbrechers mit Gestein und Schotter gebaut, dessen Fertigstellung die Bebauung im Meer nach sich ziehen wird. Nach Abschluss der Vertiefungsarbeiten wird der Meeresboden in der Bucht von Anaklia auf etwa 17,5 Meter vertieft, und ein Wellenbrecher mit einer Länge von 1.376 Metern wird errichtet.

Die Tiefe von 17,5 Metern ermöglicht die Ankunft der größten Schiffe mit hoher Tragfähigkeit im Schwarzen Meer. Der 1.376 Meter lange Wellenbrecher schafft eine geschützte Bucht und ermöglicht die Entwicklung von Tiefwasser-Containerschiffsanlegern sowie Anlegern für Stück- und Massengut.

Die Planungen für den Hafen sehen eine jährliche Betriebsverfügbarkeit von nicht weniger als 95 % vor.

Die Bauarbeiten am Tiefseehafen Anaklia verlaufen planmäßig. Für die Arbeiten wird kontinuierlich schwere maritime und Bautechnik eingesetzt, während die geodätische und umwelttechnische Überwachung mit modernen Unterwassersystemen und LiDAR-Drohnen durchgeführt wird.

Der Tiefseehafen Anaklia wird nach dem Modell „Landlord“ entwickelt – der Staat erschafft und besitzt die grundlegende Hafeninfrastruktur, während private Partner die Entwicklung und den Betrieb der Terminals übernehmen. Dieses Modell schafft ein wettbewerbsfähiges Umfeld, fördert die Einbindung internationaler Partner und zieht Frachtströme an sowie ermöglicht einen effizienten Hafenbetrieb.

Neben der Hafeninfrastruktur sorgt der Staat auch für den Bau des Verkehrsnetzes zum Hafen Anaklia, einer neuen Straße und einer Eisenbahn.

Die aktuellen Arbeiten im Hafen von Anaklia wurden von Zurab Sichinava, dem Direktor des Unternehmens „Anaklia Marine Port“, Ivane Abaschidze, dem Direktor der Behörde für Seetransport, und Eric Beits, dem Projektleiter von Anaklia der belgischen Firma Jan De Nul, besichtigt.

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