Die Wirtschaftsministerin Georgiens, Mariam Kvrivishvili, und Premierminister Irakli Kobakhidze besuchten den Hafen von Batumi, um sich vor Ort von den Arbeitsprozessen an den Container- und Düngemittelterminals zu informieren. Sie besichtigten die vorhandene Infrastruktur und erhielten Einblick in die laufenden Arbeiten im Hafen.
Vertreter des Batumi-Marinahafens und der Terminals erläuterten den Regierungsmitgliedern ausführlich den Arbeitsprozess, die vorhandenen Kapazitäten der Objekte sowie die zukünftigen Pläne zur infrastrukturellen Entwicklung.
Bei dem Treffen wurde die Schlüsselrolle der Infrastruktur und der Terminals des Hafens von Batumi zur Stärkung der transport-logistischen Möglichkeiten des Landes hervorgehoben. Es wurde betont, dass das Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit der Seeschifffahrtsagentur die Leistungsfähigkeit des maritimen Sektors, die technische Infrastruktur und weiteres Potenzial des Landes bewertet hat. Insgesamt stieg durch die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor die Gesamttonnage und das Ladevolumen der im Hafen verarbeiteten Schiffe.
Konkret zeigt der Hafen von Batumi in den ersten sechs Monaten von 2026 eine positive Dynamik. Der Gesamtumschlag betrug 2,5 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 4 % im Vergleich zum vorherigen Jahr entspricht. Was die Anzahl der Container betrifft, so wurden im Hafen von Batumi 70.839 TEU verzeichnet, was 14 % mehr ist als im Vorjahreszeitraum.
Während des Besuchs im Hafen wurde besonderes Augenmerk auf die direkten Fährverbindungen zwischen Batumi, Bulgarien und Rumänien gelegt, deren Anzahl im Vergleich zum letzten Jahr um 54 % gestiegen ist. Derzeit operieren regelmäßig 4 Schiffe auf diesen Routen.
Gemeinsam mit der Wirtschaftsministerin und dem Regierungschef waren auch der Vorsitzende der Autonomen Republik Adscharien, Zurab Pataradz, die stellvertretende Wirtschaftsministerin Tamar Ioseliani und der Leiter der Seeschifffahrtsagentur, Ivane Abashidze, im Hafen von Batumi.