Die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Tamara Ioseliani, traf sich mit dem Generalsekretär des Internationalen Instituts für die Vereinheitlichung des Privatrechts (UNIDROIT), Ignazio Tirado, und der stellvertretenden Generalsekretärin, Ana Venezianos.
In dem Treffen wurden die aktuellen Fragen der bilateralen Zusammenarbeit erörtert, und es wurde die Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, die Partnerschaft zwischen Georgien und UNIDROIT zu vertiefen.
Ein zentrales Thema des Gesprächs war der Fortschritt im Luftfahrtsektor. Tamara Ioseliani dankte dem UNIDROIT-Sekretariat für die Unterstützung beim Beitrittsprozess Georgiens zum Kapstadter Übereinkommen und dem Luftfahrtprotokoll. Es wurde hervorgehoben, dass Georgien im vergangenen Jahr offiziell dem Luftfahrtprotokoll beigetreten ist, was durch enge Koordination zwischen dem Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, der Zivilluftfahrtbehörde und UNIDROIT möglich wurde.
Es wurde festgestellt, dass in Georgien ein Rechtsrahmen geschaffen wurde, der die Interessen von Gläubigern, Leasingnehmern, Finanzinstituten und anderen Akteuren im Luftfahrtsektor wirksam schützt, was die Investitionsattraktivität des Landes erhöht.
Im Treffen wurde auch auf den Sektor des Schienenverkehrs eingegangen. Die Bedeutung des Luxemburger Schienenprotokolls des Kapstadter Übereinkommens von 2007 wurde im Hinblick auf die Finanzierung von rollendem Material und die Entwicklung der Infrastruktur hervorgehoben.
Die UNIDROIT-Vertreter erhielten zudem Informationen über die Sichtweise der Regierung zur Entwicklung des Transportsektors in Georgien, die geplanten Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sowie die geplanten Maßnahmen zur Modernisierung des Schienenverkehrs.
An dem Treffen nahmen der Generaldirektor der Georgischen Eisenbahn, Lasha Abashidze, der Generaldirektor der Agentur für Schienenverkehr, Erekle Kezerashvili, der Direktor der Zivilluftfahrtbehörde, Givi Davitashvili, und der stellvertretende Leiter der Abteilung für Verkehr und Logistikentwicklung des Ministeriums für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Merab Kajaia, teil.