Die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Tamara Ioseliani, nahm am Seegipfel in der türkischen Stadt Istanbul teil.
Im Rahmen des Gipfels beteiligte sich Tamara Ioseliani an einer Sitzung der Minister mit dem Titel „Von maritimen Routen zu integrierten Verkehrskorridoren“.
In ihrer Rede sprach die stellvertretende Ministerin ausführlich über die strategische Rolle Georgiens und die geplanten umfangreichen Investitionen in die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur des Landes.
„Unser Ziel ist es, einen der effizientesten multimodalen Verkehrskorridore zu schaffen, der den Osten mit dem Westen verbindet. Um dieses Ziel zu erreichen, sind erhebliche Investitionen, regionale Zusammenarbeit und langfristige strategische Planung erforderlich“, betonte Tamara Ioseliani.
Laut ihren Angaben wird Georgien bis 2032 etwa 7 Milliarden US-Dollar in die Modernisierung des Verkehrsnetzes investieren, was die Entwicklung von maritimen, schienengebundenen, straßlichen und digitalen Bereichen umfasst.
Die stellvertretende Ministerin legte besonderen Wert auf die Bedeutung des Tiefseehafens Anaklia, die Modernisierung der georgischen Eisenbahnen, die Ost-West-Autobahn, den neuen internationalen Flughafen in Tiflis und anderer Verkehrsinfrastrukturen.
Im Rahmen des Gipfels traf die stellvertretende Ministerin den Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), Arsenio Dominguez. Es wurde über die laufenden Reformen im maritimen Sektor, den Prozess der Einführung internationaler Standards und Möglichkeiten zur Stärkung der zukünftigen Partnerschaften gesprochen.
Tamara Ioseliani traf sich auch mit dem stellvertretenden Minister für Infrastruktur und Verkehr Italiens, Edoardo Rixi. Bei diesem Treffen wurden die strategischen Richtungen der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Georgien und Italien, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Logistik, diskutiert. Die Bedeutung der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur zur Verbesserung der Anbindung zwischen den Regionen wurde hervorgehoben.
Am Seegipfel nahm auch der Vorsitzende der Agentur für Seeverkehr, Ivane Abashidze, teil.