Mariami Kwirwischwili diskutierte mit dem aserbaidschanischen Wirtschaftsminister Mikhael Dschabarow über bilaterale wirtschaftliche Beziehungen

Mariami Kwirwischwili diskutiert mit Mikhael Dschabarow über wirtschaftliche Beziehungen

Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariami Kwirwischwili, traf sich mit dem aserbaidschanischen Wirtschaftsminister Mikhael Dschabarow. Das Treffen fand im Rahmen des trilateralen Wirtschaftsforums Georgien-Aserbaidschan-Türkei statt.

Im Treffen wurde die wichtige Rolle Georgiens bei der Stärkung von Frieden und Konnektivität in der Region hervorgehoben.

Es wurde festgestellt, dass das trilaterale Forum seit 2012 durchgeführt wird und sich über die Jahre als effektive Plattform für die trilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit etabliert hat.

Die Minister erörterten prioritäre Bereiche der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und hoben die positive Dynamik hervor, die im bilateralen Handel zwischen den beiden Ländern besteht. Es wurde festgestellt, dass Aserbaidschan einer der größten Handelspartner Georgiens ist – 2025 soll der lokale Export Georgiens nach Aserbaidschan um 26 Prozent gestiegen sein, während Aserbaidschan nach Exportvolumen der viertgrößte Handelspartner Georgiens ist. Die Parteien betonten, dass trotz erfolgreicher Zusammenarbeit im bilateralen Handel beide Länder daran interessiert sind, das Handelsvolumen zu erhöhen. In dieser Hinsicht legten die Minister großen Wert auf die Durchführung von Wirtschaftsforen, Handelsmissionen und anderen Veranstaltungen mit der Teilnahme von Unternehmen beider Länder. Die positive Bewertung der Durchführung des 7. Wirtschaftsforums Georgien-Aserbaidschan-Türkei, an dem fast 400 Unternehmen teilnahmen, wurde ebenfalls geäußert.

Das Treffen hob auch die Bedeutung der Vertiefung der Zusammenarbeit in Sektoren wie Investitionen, Transport und Logistik, Tourismus, Landwirtschaft, Energie, Telekommunikation und anderen hervor. Besonderes Augenmerk wurde auf die Förderung regionaler Projekte gelegt. Die georgische Seite sprach ausführlich über Projekte der Verkehrs- und Logistikinfrastruktur, deren Entwicklung die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelkorridors steigern und zur Etablierung Georgiens als Transporthub beitragen wird. Die Bedeutung der Umsetzung von Projekten wie der Modernisierung der georgischen Eisenbahnen, der Erneuerung des Eisenbahnwagons und der Lokomotivflotte sowie der Entwicklung der Hafeninfrastruktur wurde hervorgehoben.

Das Treffen fokussierte sich auch auf die Zusammenarbeit der Länder im Bereich der Öl- und Gastransporte. Die fruchtbare Kooperation beider Länder im Rahmen des Südgaskorridors, durch den der Transit aserbaidschanischen Erdgases durch Georgien zu den Märkten in der Türkei und Europa realisiert wird, wurde besonders betont.

An dem Treffen nahmen die stellvertretenden Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Genadi Arweladze, Tamara Ioseliani und Irakli Nadaradze sowie der georgische Botschafter in der Republik Aserbaidschan, Zurab Pataridze, teil.

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