Mariami Kvirivshvili spricht auf der 34. Sitzung der UN-Organisation für maritime Angelegenheiten

Mariami Kvirivshvili spricht auf der 34. Sitzung der UN-Organisation für maritime Angelegenheiten

Mariami Kvirivshvili spricht auf der 34. Sitzung der UN-Organisation für maritime Angelegenheiten

Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Mariami Kvirivshvili, trat in London auf der 34. Sitzung der UN-Organisation für maritime Angelegenheiten auf.

Nach Einschätzung der Ministerin wird die Identität und das Wohlergehen Georgiens als Marinenation kontinuierlich durch die Gewässer bestimmt, die Kontinente, Kulturen und Volkswirtschaften miteinander verbinden.

„Georgien, das an der Schnittstelle von Europa und Asien liegt, wird nicht nur als Staat am Schwarzen Meer definiert – unser Land ist ein Tor, ein Partner und eine Brücke zwischen den Regionen, deren Zukunft zunehmend miteinander verknüpft wird“, sagte die Ministerin in ihrer Rede.

Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung betonte in ihrem Bericht den markanten Anstieg des Frachtaufkommens im Mitteldrittel, was das wachsende internationale Vertrauen bestätigt. Mariami Kvirivshvili hob außerdem das Projekt des Tiefwasserhafens Anaklia hervor, das ihrer Einschätzung nach ein grundlegendes Element von Georgiens langfristiger strategischer Vision darstellt und sowohl eine signifikante Steigerung der Durchsatzkapazität als auch die Schaffung eines neuen regionalen logistischen Ökosystems zum Ziel hat.

Nach Angaben der Ministerin hat sich das Mitteldrittel, das Europa, Zentralasien und China über das Schwarze Meer und den Südkaukasus verbindet, schnell zu einer zuverlässigen, unveränderlichen Handelsroute entwickelt, und angesichts dessen, dass globale Lieferketten nach Stabilität und Nachhaltigkeit streben, nimmt seine Bedeutung stetig zu.

„Georgiens strategischer Vorteil wird durch ein integriertes multimodales Transportnetzwerk bestimmt, das moderne Häfen, ein erweitertes Schienennetz und modernisierte Hauptverkehrsstraßen umfasst, die als einheitliches System funktionieren. Diese Interoperabilität ist entscheidend, da sie einen effizienten Transport von Gütern zwischen Europa und Asien fördert“, betonte Mariami Kvirivshvili.

Laut Mariami Kvirivshvili präsentiert sich Georgien vor den Mitgliedsländern der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) als loyaler Partner, der sich für die Schaffung einer kooperativen, vernetzten und nachhaltigen maritimen Zukunft einsetzt.

„Georgiens Häfen funktionieren weiterhin stabil: Im Jahr 2025 erwarten wir im Vergleich zum Vorjahr bereits einen Anstieg des Containeraufkommens, und Prognosen zufolge wird dieser Wert bis zum Ende des Jahres 700.000 überschreiten. Diese Entwicklung hebt das grundlegende Prinzip hervor, das Vorhersehbarkeit, Transparenz und Vernetzbarkeit umfasst“, bemerkte die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung.

Die Ministerin sprach auch über den Entwicklungspfad der georgischen Wirtschaft, der ganz eindeutig stark ist, und berichtete, dass das reale BIP-Wachstum von 2021 bis 2024 durchschnittlich 9,8 % beträgt. Laut der Ministerin setzte sich diese Dynamik auch im Jahr 2025 fort, da die Wirtschaft im ersten Dreivierteljahr um 7,8 % gewachsen ist.

Mariami Kvirivshvili sprach auch über die durchgeführten Reformen im maritimen Sektor Georgiens. Ein wichtiger Punkt, auf den die Ministerin besonderen Wert legte, war die Politik zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für georgische Seeleute und die Bedeutung der laufenden Reformen in diesem Bereich.

„Die georgischen Seeleute, deren Anzahl heute über 20.000 liegt, sind die wahren Botschafter unseres Landes in den Weltmeeren. Ihre Professionalität, Kompetenz und vorbildliches Verhalten in Notsituationen verdienen globalen Respekt“, betonte Mariami Kvirivshvili.

Laut der Ministerin werden die Zertifikate der georgischen Seeleute von 74 maritimen Verwaltungen anerkannt, einschließlich von 22 EU-Mitgliedstaaten.

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