Mariami Kvirivshvili: „Bei Treffen mit dem Generalsekretär der IMO widmeten wir den georgischen Seeleuten besondere Aufmerksamkeit“

Mariami Kvirivshvili: „Bei Treffen mit dem Generalsekretär der IMO widmeten wir den georgischen Seeleuten besondere Aufmerksamkeit“

Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariami Kvirivshvili, traf sich mit dem Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), Arsenio Dominguez. Das Treffen fand in London im Rahmen der Versammlung der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation statt.

„Wir hatten ein vielfach produktives Treffen, bei dem wir zahlreiche wichtige Themen mit dem Generalsekretär der IMO besprachen. Besonderes Augenmerk legten wir auf die Fragen des Mittleren Korridors und der regionalen Verbindungen sowie auf die Schlüsselrolle Georgiens in diesem Zusammenhang. Ich betonte, dass die Stärkung des Mittleren Korridors direkt zur Nachhaltigkeit der globalen Lieferkette und zur reibungslosen Abwicklung beiträgt. Wir sind bereit, in vielen Bereichen mit der IMO zusammenzuarbeiten, darunter Sicherheits- und Umweltfragen auf der Route des Mittleren Korridors sowie digitale Harmonisierung“, erklärte Mariami Kvirivshvili.

An dem Treffen nahm auch die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Tamar Ioseliani, teil. Die georgische Delegation informierte den Generalsekretär der IMO ausführlich über den Stand der Aktivitäten im Rahmen des maritimen Reformprogramms in Georgien. Dabei wurden Themen wie das Ausbildung- und Zertifizierungssystem für georgische Seeleute, die Gewährleistung der maritimen Sicherheit, die Verbesserung des Hafenmanagements, die Stärkung der maritimen Ausbildung sowie die Digitalisierung des maritimen Sektors angesprochen.

„Wir sprachen über maritime Sicherheit und das Wohlergehen der Seeleute, was eines unserer Hauptanliegen ist. In diesem Zusammenhang ist die technische Unterstützung der Organisation für Georgien als maritimer Nation von großer Bedeutung. Zudem schätzen wir die technische Hilfe der Seeschifffahrtsorganisation sehr, die die Fähigkeit Georgiens zur Erfüllung globaler Umweltstandards erheblich stärkt“, sagte Mariami Kvirivshvili.

Laut der Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung wurden auch wichtige Themen wie die Geschlechtergerechtigkeit im maritimen Sektor angesprochen. Wie Mariami Kvirivshvili hervorhob, hat Georgien deshalb mit dem Aufbau von WIMA Europe begonnen, einer regionalen Plattform zur Sichtbarkeit, Führung und Unterstützung von Frauen, die im maritimen Sektor arbeiten.

Während des Treffens betonte Mariami Kvirivshvili zudem, dass in Georgien bereits ein Maritimes Einzelfenstersystem implementiert wurde, das die volle Einhaltung internationaler Konventionen gewährleistet. Darüber hinaus wurde der Modernisierung der hydrographischen Kapazitäten in Georgien sowie der Bereitschaft zum Übergang zu den S-100 Standards besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Fokus lag auch auf der Beteiligung Georgiens an den Initiativen der IMO zur grünen Transformation. Es wurde festgestellt, dass Georgien aktiv an den von der IMO unterstützten Umweltprogrammen beteiligt ist.

Der Generalsekretär der IMO äußerte sich positiv über die zuletzt erzielten Ergebnisse und den bestehenden Fortschritt im georgischen maritimen Sektor und versicherte dem Land zukünftig Unterstützung.

Während des Treffens mit Arsenio Dominguez lud die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung den Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation offiziell zum Internationalen Maritimen Forum 2026 in Georgien ein.

More Related Articles

Mariam Kwirwischwili: Unser Ziel ist es, dass die installierte Leistung in Georgien bis 2036 11.500 Megawatt beträgt und der Import von Elektrizität neutralisiert wird

Sitzung der interministeriellen Kommission für Verkehrssicherheit unter dem Vorsitz von Tamar Ioseliani

Tamara Ioseliani sprach auf dem Georgisch-Japanischen Business-Forum