Mariami Kvirivishvili nahm an Ministerpanel beim INRES 2026 in Istanbul teil

Mariami Kvirivishvili nahm an Ministerpanel beim INRES 2026 in Istanbul teil

„Die steigende Nachfrage nach Energie, geopolitische Herausforderungen, Markinstabilität und klimabezogene Verpflichtungen erfordern eine Intensivierung der Zusammenarbeit, die Diversifizierung von Energiequellen und -routen sowie die Beschleunigung der Entwicklung nachhaltiger und flexibler Energiesysteme“ – dies erklärte Mariami Kvirivishvili, Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, während ihrer Rede beim Ministerpanel der INRES 2026 im Rahmen des Gipfels über natürliche Ressourcen in Istanbul.

Laut Ministerin Kvirivishvili ist Georgien in diesem Kontext den Ideen verpflichtet, die regionale Zusammenarbeit zu verstärken und zur breiten Energiesicherheit und Konnektivität beizutragen.

„Dank seiner strategischen geografischen Lage spielt Georgien weiterhin eine wichtige Rolle als zuverlässiger Transit- und Verbindungskorridor zwischen Europa und Asien. Georgien fördert aktiv die Entwicklung erneuerbarer Energien und schafft günstige Bedingungen für internationale Investoren. Die Wasserkraft ist das Rückgrat unserer erneuerbaren Energieproduktion, während Wind- und Solarprojekte sich schnell entwickeln und immer mehr Interesse von lokalen sowie internationalen Partnern wecken. Die georgische Regierung konzentriert sich darauf, einen transparenten und investorenfreundlichen regulatorischen Rahmen aufrechtzuerhalten, um die Entwicklung der grünen Energie zu unterstützen und die langfristige Energiesicherheit zu stärken“, so Kvirivishvili weiter.

Nach der Einschätzung der Ministerin stellt die georgische Initiative – das Unterwasser-Kabel im Schwarzen Meer, das offiziell in die Liste der Projekte mit beiderseitigem Interesse der Europäischen Union (PMI) aufgenommen wurde, ein bedeutendes Projekt zur Verbesserung der regionalen Energievernetzung, zur Unterstützung des Handels mit erneuerbaren Energien sowie zur Gewährleistung der Energiesicherheit in Europa und im weiteren regionalen Raum dar.

Bei der Diskussion über strategische regionale Infrastrukturinitiativen lenkte Kvirivishvili die Aufmerksamkeit auf das Projekt des Tiefseehafens Anaklia, das 2029 die ersten Schiffe empfangen soll. Laut Ministerin repräsentiert der Bau des Hafens eine strategische Priorität für das Land, die das Transit- und Logistikpotenzial der Region qualitativ auf ein neues Niveau heben wird. Das Hafenprojekt wird, zusammen mit den energetischen Korridoren, eine integrierte, leistungsfähige Infrastrukturgrundlage für eine effektive Funktionalität des Mittel-Korridors zwischen Asien und Europa schaffen und die Rolle Georgiens als regionalen Hub weiter stärken.

In ihrer Rede auf der Sitzung sprach die Ministerin über Georgiens Rolle als strategischer Teilnehmer am östlich-westlichen Energiekorridor, einschließlich des Projekts der Ölpipeline Baku-Tiflis-Ceyhan, und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Georgien, Aserbaidschan und der Türkei im Rahmen dieses Projekts. Ihrer Einschätzung nach ist Georgien ein untrennbarer Teil des östlich-westlichen Energiekorridors. Kvirivishvili wies auf das jährlich über den Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline transportierte Ölvolumen hin, das signifikant gestiegen ist. Sie stellte zudem das strategische und kommerzielle Potenzial der Baku-Supsa-Pipeline heraus.

Der Gipfel über natürliche Ressourcen in Istanbul, der vom Präsidenten der Republik Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, eröffnet wurde, zog hochrangige Vertreter verschiedener Länder sowie Vertreter führender Unternehmen aus den Bereichen Energie und Bergbau, internationaler Organisationen und Finanzinstitutionen an. Zusammen mit Mariami Kvirivishvili war auch die stellvertretende Ministerin Tamar Ioseliani in Istanbul.

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