Mariam Kvirivischwili diskutierte mit Wissenschaftlern und Experten Pläne zur Entwicklung des Energiesektors

Mariam Kvirivischwili diskutierte mit Wissenschaftlern und Experten Pläne zur Entwicklung des Energiesektors

Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Mariam Kvirivischwili, hat ein Treffen mit Vertretern der wissenschaftlichen und akademischen Kreise im Bereich Energie abgehalten, an dem Akademiker, Professoren der Technischen Universität Georgiens, Forscher und Experten des Sektors teilnahmen.

Bei dem Treffen sprach die Ministerin über die 10-Jahres-Strategie zur Entwicklung des Energiesektors, die praktisch alle Segmente des Sektors umfasst, und betonte, dass die Zusammenarbeit mit Vertretern der akademischen Welt im Umsetzungsprozess der Strategie für das Ministerium von besonderer Bedeutung ist.

Mariam Kvirivischwili lenkte die Aufmerksamkeit auf die laufenden umfassenden Reformen im Sektor, deren Ziel es ist, die energetische Unabhängigkeit Georgiens zu gewährleisten. Sie erklärte, dass die gesamte installierte Kapazität des Landes bis 2030 auf bis zu 11.500 Megawatt erhöht werden soll.

Laut der Ministerin umfasst die Strategie auch die Entwicklung der energetischen Infrastruktur, einschließlich den Bau und die Modernisierung von Umspannwerken und Übertragungsleitungen. Es wurde bereits eine Vision für die Entwicklung des elektrischen Systems sowie ein Aktionsplan entwickelt, der auch zusätzliche Investitionen vorsieht.

Wie Mariam Kvirivischwili während des Treffens betonte, ist die Entwicklung großer Wasserkraftprojekte ein wesentlicher Bestandteil der energetischen Strategie, darunter die Wasserkraftwerke Khudoni, Namakhvani und Nenskra, was die Struktur des Sektors grundlegend verändern und die Möglichkeiten der lokalen Stromerzeugung erhöhen wird. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Prozess der Gasifizierung, die Erweiterung des Energienetzes und die Stärkung der Infrastruktur gelegt. Während des Treffens wurde die jährlich wachsende Dynamik des Stromverbrauchs hervorgehoben, die eine weitere Expansion der Erzeugungs- und Übertragungskapazitäten erfordert.

Das Treffen fand im Format einer Frage-Antwort-Runde statt. Vertreter der wissenschaftlichen Gemeinschaft äußerten, dass eine Kommunikation in einem solchen Format begrüßenswert ist, da die Berücksichtigung der Meinungen von Wissenschaftlern, die im Sektor tätig sind, wichtig ist, um die geplanten Reformen effektiv umzusetzen. Es wurde festgestellt, dass eine Kommunikation dieser Art systematischer Natur sein wird. Die Ministerin bekräftigte erneut ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft fortzusetzen und deren Perspektiven in den Prozess der politischen Gestaltung einzubeziehen.

An dem Treffen nahmen auch die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Inga Pchaladze, sowie die Leiter der Abteilungen für energetische Angelegenheiten der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft, der Gastransportgesellschaft und des Staatskanzlei für Öl und Gas teil.

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