Die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Inga Pchaladze, hat den regionalen Berater der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE), Oleg Dziubinski, getroffen. Die Parteien diskutierten laufende Energieprojekte, die Herausforderungen Georgiens im Sektor und die Chancen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Land.
Die stellvertretende Ministerin sprach über die Bedeutung und den Fortschritt von Energieprojekten, darunter das Unterseekabel im Schwarzen Meer und den Korridor für grüne Energie.
Wie Inga Pchaladze betonte, ist die Integration von Prinzipien des gerechten Übergangs in Energieprojekte von großer Bedeutung, und der Staat arbeitet bereits an der Ausarbeitung entsprechender Gesetzgebung in diesem Bereich.
In Zusammenarbeit des Ministeriums für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens und der UNECE wird am 28. Mai ein Treffen unter dem Titel „Gerechter Übergang für alle: Entwicklung des Leitfadens für Georgiens gerechten Übergang zu einem nachhaltigen und kohlenstoffneutralen System“ stattfinden. Im Rahmen des Treffens werden staatlichen Institutionen, Unternehmen und verschiedenen beteiligten Organisationen die von der UNECE erarbeitete Studie präsentiert, die die Bedürfnisse, Möglichkeiten und Empfehlungen für den gerechten Übergang im Energiesektor zusammenfasst.
Georgien ist seit 1993 Mitglied der UNECE. Im Bereich der Energieentwicklung arbeitet das Land aktiv mit der Kommission zusammen, um die Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien voranzutreiben und ist an verschiedenen regionalen Initiativen und internationalen Projekten beteiligt.