Die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Inga Pchaladze, nahm an der 23. Sitzung der Ministerkonferenz der Energiegemeinschaft Europas teil, die in Wien, Österreich, stattfand. Es ist bemerkenswert, dass Georgien im Jahr 2025 Vorsitzland dieser Gemeinschaft sein wird.
In ihrer Rede während der Ministerkonferenz betonte die stellvertretende Ministerin die Bedeutung der Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit für die energetische Sicherheit Europas. Laut Inga Pchaladze ist Georgien ein verlässlicher und gleichberechtigter Partner Europas, insbesondere im Bereich regionaler Energieprojekte. Die stellvertretende Ministerin sprach auch über das Projekt des Untersee-Kabels im Schwarzen Meer, durch das Georgien mit dem Energiesystem der Europäischen Union verbunden werden soll, sowie über den Grünen Energiekorridor, an dessen Entwicklung Georgien, Aserbaidschan, Rumänien und Ungarn beteiligt sind. Inga Pchaladze bewertete die Gewährung des Status des beiderseitigen Interesses für das Untersee-Kabelprojekt durch die Europäische Kommission positiv.
Nach Angaben der stellvertretenden Ministerin sind die Erhöhung der Energieeffizienz und die Entwicklung erneuerbarer Energien vorrangige Ziele der Energiepolitik. Inga Pchaladze sagte, dass Georgien die Harmonisierung der Gesetzgebung mit dem europäischen Recht umsetzt, insbesondere wurden untergesetzliche Akte zur Erhöhung der Energieeffizienz verabschiedet, und es wird an Änderungen im Gesetz über erneuerbare Energien gearbeitet.
„Das Vorsitzjahr für Georgien war besonders wichtig, da es erneut die Bedeutung der Einbeziehung und des offenen Dialogs unterstrich. Wir bleiben allen Partnern gegenüber verpflichtet zu konstruktiven Beziehungen, haben die volle Bereitschaft zur aktiven Teilnahme auf höchster Ebene bewahrt und mit unserem Handeln bewiesen, dass Georgien sich selbst als verlässlichen und gleichwertigen Partner betrachtet. Wir sind überzeugt, dass ein kontinuierlicher Dialog und Zusammenarbeit notwendig sind, um Vertrauen und Verständnis zu stärken“, betonte Inga Pchaladze.
Im Rahmen der Ministerkonferenz führte die stellvertretende Ministerin bilaterale Gespräche mit dem Direktor der Energiegemeinschaft, Artur Lorkowski, sowie mit anderen Delegationsleitern.