Inga Pchaladze: Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im energetischen Gleichgewicht Georgiens hat Priorität

Inga Pchaladze: Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im energetischen Gleichgewicht Georgiens hat Priorität

Inga Pchaladze: Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im energetischen Gleichgewicht Georgiens hat Priorität

„Georgien, als Schlüsselregion an den Kreuzungen regionaler Korridore gelegen, fördert seit vielen Jahren kontinuierlich den sicheren Transit von Energiequellen. Heute, da die globalen und europäischen Energiesysteme tiefgreifenden Transformationen unterliegen, sind wir zunehmend daran interessiert, saubere Energie zu entwickeln, die Interkonnektivität von Elektrizität zu fördern und eine tiefere Integration in regionale und europäische Märkte zu erreichen“, erklärte Inga Pchaladze, die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, während ihrer Rede auf der internationalen Energiekonferenz „Energy Week Black Sea 2026“ in Bukarest, Rumänien.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion betonte die stellvertretende Ministerin die strategische Rolle Georgiens bei der Gewährleistung der Energie-Sicherheit in der Region und der Entwicklung von sauberer Energie. Sie lenkte die Aufmerksamkeit auf die einzigartige Lage der Schwarzmeerregion, die Europa, den Kaukasus und Zentralasien verbindet. Inga Pchaladze gab einen Überblick über das Potenzial des Energiesektors Georgiens und hob die Bedeutung erneuerbarer Energiequellen hervor. Ihrer Meinung nach hat Georgien Projekte zur Nutzung der Ressourcen der Wasserkraft, Solar- und Windenergie in Angriff genommen, und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im energetischen Gleichgewicht des Landes ist eine Priorität der Energiepolitik.

Inga Pchaladze sprach ausführlich über die laufenden Projekte des Schwarzmeer-Unterwasserkabels und des „Grünen Energiekorridors“ sowie deren wichtige Rolle, nicht nur für Georgien, sondern auch für die Energie-Sicherheit Europas. Sie betonte die regionale Bedeutung des Projekts für das Schwarzmeer-Unterwasserkabel und bekräftigte Georgiens Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Ländern der Region, der Europäischen Union und internationalen Partnern. Laut Inga Pchaladze sind die beiden Projekte parallel in Arbeit. Im Dezember 2025 erhielt das Projekt des Schwarzmeer-Unterwasserkabels den Status eines Projekts von gegenseitigem Interesse der Europäischen Union (PMI).

Im Rahmen des Besuchs traf die stellvertretende Ministerin mit dem rumänischen Staatsminister für Energie, Pavel-Călin Nitu, zusammen, während dessen die Fortschritte der Projekte des Schwarzmeer-Unterwasserkabels und des „Grünen Energiekorridors“ sowie zukünftige Perspektiven der Zusammenarbeit erörtert wurden.

Im Rahmen des internationalen Forums in der rumänischen Hauptstadt Bukarest nahm die stellvertretende Ministerin an der Unterzeichnung eines Memorandums über die bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem georgischen Staatsunternehmen für elektrische Systeme (GSE) und dem rumänischen nationalen Übertragungsunternehmen für Elektrizität Transelectrica S.A. zur Entwicklung des Projekts des Schwarzmeer-Unterwasserkabels teil.

An dem Energieforum nahmen auch der Vorsitzende der Nationalen Kommission für Regulierung der Energie und Wasserversorgung Georgiens, Davit Narmania, sowie der Geschäftsführer der georgischen Staatsunternehmen für elektrische Systeme, Vano Zardiashvili, teil.

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