In Baku fand die 12. Ministerkonferenz zum „Grünen Energiekorridor“ mit hochrangigen Vertretern aus Georgien, Aserbaidschan, Rumänien und Ungarn statt

In Baku fand die 12. Ministerkonferenz zum "Grünen Energiekorridor" mit hochrangigen Vertretern aus Georgien, Aserbaidschan, Rumänien und Ungarn statt

Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariam Kvirikashvili, nahm gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus den Regierungen von Aserbaidschan, Rumänien und Ungarn an der 12. Ministerkonferenz zum „Grünen Energiekorridor“ teil. Die Veranstaltung fand in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku statt.

Im Rahmen der 12. Ministerkonferenz wurden die wichtigsten Berichte der technischen und wirtschaftlichen Untersuchung genehmigt, was dazu führte, dass die technische und wirtschaftliche Untersuchung des Projekts „Grüner Energiekorridor“ kurz vor dem Abschluss steht. Zudem wurde ein detaillierter Aktionsplan zur Bestimmung der zukünftigen Schritte des Projekts ausgearbeitet.

Wie die Ministerin anmerkte, diskutierten die Parteien über die bestehenden Möglichkeiten und darüber, wie wachsend die Rolle der Region bei der Stärkung der energetischen Sicherheit der Europäischen Union ist.

„Georgien hat an der Ministerkonferenz zum „Grünen Energiekorridor“ teilgenommen, gemeinsam mit Rumänien, Ungarn und Aserbaidschan. Wir haben über die globalen Möglichkeiten im Energiesektor gesprochen und darüber, wie wachsend unsere Region bei der Stärkung der energetischen Sicherheit der Europäischen Union ist.

Georgien und Aserbaidschan setzen ihre enge Zusammenarbeit fort, um im Kontext des Grünen Korridors sowie der laufenden Energiereformen in unseren Ländern und den Perspektiven der allgemeinen Entwicklung des Sektors die Kräfte zu bündeln und gleichzeitig unseren Beitrag zur Stärkung der energetischen Sicherheit der Europäischen Union zu leisten. Wir hatten die Gelegenheit, im Rahmen des Treffens ausführlich über die Energiepolitik Georgiens und den zehnjährigen Plan zu sprechen, den die georgische Regierung zur Entwicklung des Sektors erarbeitet hat. Unser Ziel ist es, Investitionen in diesem Sektor zu fördern, damit Georgien zunächst unabhängig in der Elektrizitätserzeugung wird und andererseits sehr großen Wert auf die Steigerung des Exportpotiantials unserer Energierequelle legt“, erklärte Mariam Kvirikashvili.

Laut Kvirikashvili hat das wichtige Projekt des Unterwasser-Kabels im Schwarzen Meer eine neue Entwicklungsphase erreicht.

„Das Unterwasser-Kabel im Schwarzen Meer ist ein nationales Projekt von erheblicher Bedeutung für unser Land, das auf einer georgischen Initiative basiert, und seine Entwicklung befindet sich in einer sehr aktiven Phase. Wir haben bereits die technische und wirtschaftliche Untersuchung abgeschlossen. Jetzt gehen wir zur nächsten Phase über, die die Bodenuntersuchungen beinhaltet, um aktiv mit der Entwicklung des Projekts des Unterwasser-Kabels im Schwarzen Meer zu beginnen“, sagte die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung.

Im Rahmen der Veranstaltung richteten die Parteien einen gemeinsamen Brief an die Institutionen der Europäischen Union, in dem sie die strategische Bedeutung des Projekts und die Notwendigkeit der Fortsetzung der Zusammenarbeit zu seiner Entwicklung unterstrichen.

Im Rahmen der Ministerkonferenz wurde auch das Budget der GECO Power Company genehmigt, und die laufenden sowie geplanten Aktivitäten wurden erörtert. Die Parteien einigten sich darauf, dass für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ein Rahmen für die regulatorische Zusammenarbeit erforderlich ist.

An der Ministerkonferenz nahmen neben der Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Mariam Kvirikashvili, auch der Minister für Energie Aserbaidschans, Parviz Shakhbazov, der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft und Energie Ungarns, András Tóth, und der Staatssekretär des Ministeriums für Energie Rumäniens, Cristian Bușoi, teil.

An der Ministerkonferenz waren auch die stellvertretenden Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Inga Pkhakadze und Genadi Arveladze, sowie ein Mitglied des Vorstands der „Georgischen Staatlichen Elektrizitätsgesellschaft“, der Direktor für internationale Beziehungen, Marktentwicklung und Rechnungslegung, Zviad Gachechiladze, anwesend.

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