Um die Gespräche über ein Freihandelsabkommen zwischen dem Golf-Kooperationsrat (GCC) und Georgien vorzubereiten, fanden Konsultationen mit einer Delegation des GCC-Generalsekretariats statt. Die georgische Seite wurde von dem stellvertretenden Minister für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Genadi Arveladze, geleitet, während die GCC-Delegation von Abdulraza Alraidi, dem Generaldirektor für Freihandelsabkommen, geleitet wurde.
In dem Treffen erörterten die Parteien die Struktur des Freihandelsabkommens sowie spezifische Themen wie Warenhandel, Schutzmaßnahmen im Handel, Ursprungsregeln, sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen sowie technische Handelsbarrieren.
Genadi Arveladze erklärte, dass die Konsultationen mit dem Golf-Kooperationsrat fruchtbar und vor allem zeitgerecht verlaufen. „Wir haben bereits bedeutende Themen mit der GCC-Seite erörtert. Georgien begrüßt den Beginn der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den Mitgliedstaaten des Rates. Wir sind der Meinung, dass das Abkommen sowohl für Georgien als auch für die Mitgliedstaaten des Rates vorteilhaft sein wird. Wir hoffen, dass der GCC innerhalb kurzer Zeit einen Bericht vorlegt, der im ersten Quartal 2026 dem Ministerrat der Organisation vorgestellt wird, welcher seinerseits die Zweckmäßigkeit des Beginns der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen unterstützen wird“, betonte Genadi Arveladze.
Es ist erwähnenswert, dass dem Treffen in Tiflis ein Besuch der georgischen Delegation in Saudi-Arabien vorausging, der am 16. Dezember dieses Jahres stattfand.