Financial Times: Wie Georgien den Tourismus stärkt und gleichzeitig Traditionen bewahrt

Wie Georgien den Tourismus stärkt und gleichzeitig Traditionen bewahrt

Im Rahmen der Marketingkampagne der Georgischen Nationalen Tourismusverwaltung veröffentlicht das einflussreiche internationale Medienunternehmen Financial Times einen Artikel mit dem Titel „Wie Georgien den Tourismus stärkt und gleichzeitig Traditionen bewahrt“. In dem Artikel spricht die Direktorin der Nationalen Tourismusverwaltung, Maia Omiaze, über die erfolgreiche Tourismussaison und betont, dass die Hauptpriorität der Verwaltung darin besteht, sich auf das Hochpreissegment und nicht auf die Anzahl der Touristen zu konzentrieren.

„Unser Ziel ist es, Reisende anzuziehen, die unsere Authentizität und Kultur schätzen. Wir entwickeln die Infrastruktur und den Service weiter, während wir gleichzeitig das einzigartige Erbe Georgiens, die vielfältige Natur und die Gastfreundschaft unseres Volkes bewahren“, erklärt Maia Omiaze.

Der Artikel hebt die außergewöhnliche Natur und Kultur Georgiens hervor: „Neben der architektonisch bemerkenswerten Hauptstadt Tiflis verfügt Georgien über Strände am Schwarzen Meer, schneebedeckte Gipfel, von Bergen umgebene mittelalterliche Türme und in steile Klippen eingemeißelte Klöster.“

Wie die Financial Times berichtet, zählte Georgien in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 insgesamt 6 Millionen internationale Besucher, was das Potenzial für weiteres Wachstum im Sektor aufzeigt.

„Im Jahr 2024 erzielte der Tourismussektor Einnahmen von 4,4 Milliarden Dollar, was im Vergleich zu 2023 einen Anstieg von 7,3 % bedeutet“, schreibt die einflussreiche Publikation.

Wie Omiaze anmerkt, ist dies Teil koordinierter Anstrengungen zur Schaffung einer diversifizierten touristischen Wirtschaft.

„Die Vielfalt unseres Landes reicht über Tiflis hinaus, von Bergdörfern bis hin zu Weinbergen und Stränden. Georgien investiert aktiv in die Entwicklung von Infrastruktur und Produkten in den Regionen, um die Vorteile des Tourismus gerechter zu verteilen“, betont Maia Omiaze.

In dem Artikel wird auch großer Wert auf den georgischen Wein und die 8.000-jährige Geschichte des Weinbaus gelegt, die sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt hat.

Wie die Publikation berichtet, verzeichnete die Nationale Weinagentur Georgiens im Jahr 2024 einen Rekordexport von Wein und Spirituosen, der 565 Millionen Dollar betrug und im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 24 % aufwies.

„In den letzten 10-15 Jahren hat es große Veränderungen im georgischen Weinbau gegeben. Man kann eine enorme Vielfalt an Stilen, Charakteren und individuellen Ansätzen der Winzer bemerken. Einerseits ist der Weinbau vollständig modernisiert und auf die traditionelle Produktion vorbereitet, andererseits bleibt die traditionelle Weinproduktion bestehen, was diesen Teil unserer Kultur lebendig hält“, sagt der georgische Weinexperte Irakli Cholobargia.

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