Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Georgiens, Mariam Kwirischwili, traf den Regionaldirektor der Weltbank im Südkaukasus, Roland Preiss. Die Beteiligten diskutierten über die Agenda der bilateralen Zusammenarbeit und die laufenden großen strategischen Projekte.
Bei dem Treffen wurde besonderes Augenmerk auf das neue Modell für die Entwicklung des Tiefseehafens Anaklia gelegt.
Laut Mariam Kwirischwili war das Treffen mit Roland Preiss produktiv, bei dem ausführlich die mögliche Beteiligung der internationalen Finanzinstitution am entscheidenden Entwicklungsphase des Tiefseehafens Anaklia erörtert wurde.
„Heute fand ein äußerst produktives Treffen mit der regionalen Leitung der Weltbank statt, in dessen Rahmen wir über die potenzielle Beteiligung der Weltbank an der wichtigen Phase der weiteren Entwicklung des Tiefseehafens Anaklia sprachen. Wir diskutierten ausführlich das aktualisierte Modell des Hafens von Anaklia, was der Staat plant und wie er die Entwicklung des Hafens in Zukunft durchführen will. Das Modell entspricht den internationalen Best Practices, die wir in zahlreichen Ländern in den Phasen des Betriebs und der Entwicklung von Häfen beobachten“, bemerkte Mariam Kwirischwili.
Sie erklärte weiter, dass die Entwicklung des Hafens nach dem „Landlord“-Modell die Möglichkeit bietet, erfahrene private Betreiber aus verschiedenen Staaten in den Betrieb der Hafeninfrastruktur einzubeziehen.
„Es ist wichtig, dass der Hafen georgisch sein wird, die georgische Regierung wird den Hafen entwickeln und somit auch Investitionen durchführen. Dieses Modell gibt uns jedoch die Möglichkeit, erfahrene private Betreiber aus verschiedenen Staaten in den Betrieb der Hafeninfrastruktur zu integrieren“, so Mariam Kwirischwili.
Bei dem Treffen betonte die Ministerin die vollständige Bereitschaft des Staates und den Fortschritt der Bauarbeiten, die derzeit direkt in Richtung der Vertiefung des Hafenbodens und der Einrichtung eines Wellenbrechers im Hafen von Anaklia durchgeführt werden. Auch die nächsten Phasen wurden angesprochen, die den Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur umfassen. Laut der Ministerin ist die Planung in diesem Bereich bereits abgeschlossen.
„Für uns ist es besonders wichtig, dass wir in diesem Stadium vollkommen im Einklang mit dem Zeitplan sind, der die Entwicklung des Tiefseehafens Anaklia vorsieht. Mit gemeinsamen Kräften müssen wir sicherstellen, dass dieser Zeitplan genau eingehalten wird, damit der Tiefseehafen Anaklia im Jahr 2029 sein erstes Schiff empfängt“, betonte Mariam Kwirischwili.