Die Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Mariami Kvirivischwili, hat sich über den Beginn der maritimen Infrastrukturarbeiten im Hafen von Anaklia informiert. Die Vertiefung des Hafenbeckens und die Planung und der Bau von Wellenbrechern werden von dem großen belgischen Unternehmen Jan De Nul N.V., einem Mitglied der sogenannten „Großen Vier“, durchgeführt. Gemeinsam mit Mariami Kvirivischwili besuchte auch der Vizepremier und Verteidigungsminister Irakli Tschikowani den Hafen von Anaklia.
Mariami Kvirivischwili besichtigte das Baustellenareal des Hafens, wo bereits die Mobilisierungs- und Forschungsarbeiten abgeschlossen sind. Die für den Bau benötigten Steinblöcke und produzierten „X-Blocks“ wurden mobilisiert, welche für den Wellenbrecher im Hafenbecken verwendet werden sollen.
Derzeit ist bereits eine Betonfabrik installiert und in Betrieb, ebenso wurden Lagerhäuser für die inerten Materialien eingerichtet, und die Verwendung der schützenden „X-Blocks“ erfolgt aktiv.
Im Hafen von Anaklia muss der Meeresboden bis auf 17,5 Meter vertieft werden, und es soll ein Wellenbrecher mit einer Länge von 1.380 Metern gebaut werden, was eine Verfügbarkeit und Betriebskapazität des Hafens von 95 % im Jahresdurchschnitt gewährleisten wird. Das Projekt wird gemäß dem vorab festgelegten Plan umgesetzt.
Es ist bemerkenswert, dass durch erfolgreiche Verhandlungen mit dem Auftragnehmer der Budget für die Arbeiten im maritimen Becken um etwa 52 Millionen Dollar gesenkt wurde, was jedoch die Parameter des Projektes nicht beeinträchtigt und die Qualität den internationalen maritimen Standards entsprechen wird.
Es wurde hervorgehoben, dass in naher Zukunft der Bau der Straßenverbindung zum Hafen sowie einer 18 km langen Eisenbahnlinie beginnen wird. Es wurde betont, dass diese Projekte in Kombination mit dem Hafen von Anaklia ein multimodales Transportsystem schaffen und eine signifikante Steigerung der Leistungsfähigkeit und operationalen Effizienz des Korridors gewährleisten werden.
Auf der Baustelle des Hafens von Anaklia waren ebenfalls Tamar Ioseliani, die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Lasha Abaschidze, der Generaldirektor der Georgischen Eisenbahn, Zurab Sichinawa, der Direktor des Hafen Anaklia, sowie Vertreter der lokalen Behörden anwesend.