Inga Pchaladze: Georgien strebt bis 2036 nach vollständiger energieautarker Stromversorgung und zuverlässigem Exporteur sauberer Energie in der Region und Europa

Inga Pchaladze: Georgien strebt bis 2036 nach vollständiger energieautarker Stromversorgung und zuverlässigem Exporteur sauberer Energie in der Region und Europa

„Die energetische Sicherheit bleibt die Hauptpriorität für Georgien. Als zuverlässiger Transitpartner in der Schwarzmeer- und Südkaukasusregion nimmt Georgien eine konstruktive Rolle bei der Gewährleistung der Stabilität und Diversifizierung energetischer Ströme ein,“ erklärte Inga Pchaladze, die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, während ihrer Rede auf dem Aider International Energy Forum, das in der türkischen Stadt Rize stattfand.

Die stellvertretende Ministerin lenkte die Aufmerksamkeit auf energiepolitische Infrastrukturprojekte von regionaler Bedeutung, durch die Georgien und das südkaukasische Energiesystem mit dem Elektrizitätsnetz der Europäischen Union verbunden werden. Inga Pchaladze stellte den Teilnehmern des Forums die Entwicklung des Unterseekabels im Schwarzen Meer sowie des Grünen Energiekorridors vor. Laut der Stellvertretenden Ministerin sind diese Projekte nicht nur infrastrukturelle Investitionen, sondern spiegeln auch das gemeinsame Engagement für Energie-Diversifizierung, Dekarbonisierung und langfristige regionale Nachhaltigkeit wider.

Inga Pchaladze betonte auch das Investitionsklima in Georgien und die langfristige energiewirtschaftliche Perspektive der Regierung, um mehr Aufmerksamkeit der Entwicklung erneuerbarer Energiequellen im Land zu widmen. „Unser Land hat ungenutztes Potenzial in den Bereichen Wasser-, Wind- und Solarenergie. Wir sind bereit, einen transparenten und investorenorientierten Rahmen zu schaffen, der nachhaltige Projekte unter vollständiger Einhaltung umwelt- und sozialer Standards unterstützt,“ so die Stellvertretende Ministerin.

„Bis 2036 will Georgien vollständig energieautark werden und ein zuverlässiger Exporteur sauberer Energie in der Region und in Europa sein. Wir haben einen ehrgeizigen Plan, die gesamte installierte Kapazität um das Zweieinhalbfache zu erhöhen, was die Entwicklung strategischer Wasserkraftwerke zur Verbesserung der Flexibilität und Zuverlässigkeit des Systems sowie großangelegter Wind- und Solarprojekte zur weiteren Diversifizierung der Energieversorgung umfasst,“ fügte Inga Pchaladze hinzu. In ihrer Rede sprach die stellvertretende Ministerin auch über die laufenden Reformen im Energiesektor des Landes und die Möglichkeit, neue Technologien in der Branche einzuführen sowie andere prioritäre Themen.

Auf dem Aider Energiesforum führte Inga Pchaladze zudem bilaterale Treffen mit Vertretern von türkischen und aserbaidschanischen Regierungs- und Privatunternehmen im Energiesektor.

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