Besichtigung der Häfen
Die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Tamara Ioselian, hat die „A.P.M. Terminals Poti“ und den neuen Seehafen von Poti der „Pace Gruppe“ sowie die modernisierte Infrastruktur des Seehafens Batumi besichtigt und sich über die zukünftigen Entwicklungspläne der Häfen informiert.
Laut Tamara Ioselian hat sich sowohl die Anzahl der einlaufenden Schiffe als auch das Volumen der empfangenen Fracht in Georgien erhöht – die Anzahl der einlaufenden Schiffe in den Häfen von Batumi und Poti hat sich im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres signifikant erhöht. Auch das Tonnage der einlaufenden Schiffe ist gestiegen. Hervorzuheben ist, dass in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 in den georgischen Häfen insgesamt 567.577 TEU umgeschlagen wurden, was im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 einen Anstieg von etwa 20 % darstellt. Im Berichtszeitraum wurde ein Anstieg der allgemeinen Fracht um 12 % verzeichnet.
Die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung informierte sich auch über den Zustand der lokalen Infrastruktur und den Arbeitsprozess im Bahndepot von Batumi. Tamara Ioselian merkte an, dass die Nachfrage nach der Mittel-Korridor-Route wächst, was durch die entsprechenden statistischen Daten belegt wird: In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 wurde die Anzahl der über Georgien von und nach China transportierten Container im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 um 39,9 % erhöht, während die im Rahmen des Imports per Bahn transportierte Fracht um 10,8 % gestiegen ist. Dabei wurde auch ein Anstieg der per Bahn transportierten Container beobachtet. Laut Tamara Ioselian wird der Mittel-Korridor mit den geplanten Reformen zur Modernisierung und Verbesserung der Durchsatzkapazität des Schienenverkehrs zu noch größerem wirtschaftlichen Wohlstand für das Land führen.
Im Rahmen des Besuchs der Häfen wurden auch die Aktivitäten und zukünftigen Pläne in Bezug auf die maritime Sicherheit des Seeverkehrs und die Ausbildung des Personals diskutiert. Tamara Ioselian betonte, dass eine hochwertige Ausbildung einen direkten Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der georgischen Seeleute auf dem internationalen Arbeitsmarkt hat. Dennoch steht der Arbeitsmarkt der Seeleute in direktem Zusammenhang mit Professionalität und dem Niveau des Bildungssystems. Die stellvertretende Ministerin hob die Bemühungen der georgischen Regierung hervor, die Ausbildungsprogramme weiter zu verbessern, um georgischen Seeleuten die Anstellung bei internationalen maritimen Transportunternehmen zu erleichtern.
Bei dem Treffen wurde die Bedeutung der Integration moderner Technologien und Innovationen im Ausbildungsprozess an der Staatsmaritimen Akademie Batumi und deren Filiale in Poti hervorgehoben. Laut der stellvertretenden Ministerin sollte mehr Wert darauf gelegt werden, dass die Bildungsprozesse in beiden Einrichtungen vollständig mit den modernen Anforderungen übereinstimmen. Tamara Ioselian stellte fest, dass der Hafensektor und die maritime Tätigkeit sich ständig weiterentwickeln und auf dem Arbeitsmarkt neue Berufe sowie hochqualifiziertes Personal gefragt sind, weshalb eine kontinuierliche Aktualisierung der Ausbildungsprogramme erforderlich ist.
An der Seite der stellvertretenden Ministerin waren der Direktor der Behörde für Seetransport, Ivane Abashidze, und der Generaldirektor der Georgianischen Eisenbahnen, Lasha Abashidze, anwesend.